Schule trifft Landschaftsgärtner …

 … unter diesem Motto besuchten unsere Schule im Januar drei Auszubildende aus den Betrieben „Die Gärtner“ (Dinklar) und „Jens Lütge Landschafts- und Gartenbau“ (Kemme). Lea, Aaron und Gordon waren auf Einladung von Herrn Möllring zu Gast im Wahlpflichtkurs „Grünes Klassenzimmer“ im 10. Jahrgang.

Gordon, Lea und Aaron in unserem Grünen Klassenzimmer

 

Die Schüler des Kurses hatten sich im Vorfeld Fragen an die drei Auszubildenden überlegt. Hier schreiben sie nun ihre Ergebnisse auf

Tätigkeiten (Niklas, René):

Frage: In welchen Bereichen arbeitet ihr?
Antwort: Sie arbeiten an Hecken und Bäumen, setzen Borde, pflastern Terrassen und Wege und legen Teiche an. Sie machen auch Erdarbeiten, wie die Vorbereitung zum Pflastern und Wurzeln roden.

Frage: Was machet ihr am meisten?
Antwort: Am meisten arbeiten sie an Hecken und Bäumen oder pflastern Steine.

Frage: Was machet ihr am liebsten?
Antwort: Teichbau (Gordon), Pflasterarbeiten (Lea) und Baumfällarbeiten (Aaron)

Frage: Was machet ihr nicht so gern?
Antwort: Sie arbeiten total ungern, wenn sie Unkraut entfernen müssen oder Wurzeln roden müssen.

Arbeitsbedingungen (Timo, Lukas):

Frage: Was für Arbeitskleidung wird benötigt?
Antwort: Die Sicherheitsschuhe sind Pflicht und man braucht gute Arbeitshosen, da man viel auf den Knien arbeitet. Im Winter sind Thermosachen besser, da sie einen gut warm halten.

Frage: Müsst ihr eure Arbeitssachen selber bezahlen?
Das ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Die Hosen, die Arbeitsschuhe (jeweils 2 Paar) und die Handschuhe werden ihnen vom Ausbildungsbetrieb gestellt.

Frage: Wie sind die Arbeitszeiten?
Antwort: Die Arbeitszeiten sind Montag bis Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr. Aber auch Samstags wird hin und wieder gearbeitet, wenn man noch viel machen muss.

Frage: Was verdient man in der Ausbildung?€
Antwort: In der Ausbildung verdient man im ersten Ausbildungsjahr 560 €, im zweiten 675 und im dritten 750 € (jeweils brutto). Netto bleiben dann also ungefähr 460 € im ersten, 570-580 € im zweiten und 660-670 €im dritten Ausbildungsjahr.

Aaron, Lea und Gordon beantworten die Fragen der Schüler

Berufsschule/überbetriebliche Ausbildung (Malte, Joshua, Jannik):

Wir haben uns über die schulische und überbetriebliche Ausbildung eines Landschaftsgärtners informiert.
Wir haben herausgefunden, dass man im ersten Ausbildungsjahr eine Woche im Monat am Stück zur Schule gehen muss. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist es nur noch ein Tag in jeder Woche.

Die nächste Berufsschule, an der man dies tun kann, ist in Hannover-Ahlem. Dort wird man zum Beispiel in Bodenkunde, Pflanzenkunde, Steinarbeiten, Deutsch und Politik unterrichtet.

Um sich ausbilden zu lassen, sollte man Interesse am Beruf zeigen und handwerklich geschickt sein. Besonderes Vorwissen wird nicht benötigt.

Die überbetriebliche Ausbildung, z. B. Technik 1 und 2, findet jeweils in Nienburg statt und dauert jeweils vier Tage. Hier muss man auch den Kettensägen-Schein machen.

Witterung (Timo, Dominik, Patrik):

Frage: Was machen Landschaftsgärtner bei schlechtem Wetter (Gewitter, Schnee, Regen)?
Antwort: Sie arbeiten je nach Stärke des schlechten Wetters weiter oder brechen die Arbeit ab.

Frage: Wie ist es, bei schlechtem Wetter draußen zu arbeiten?
Antwort: Wenn es nass und kalt ist, fühlt man sich eher schlecht dabei, weil es unangenehm ist.

Frage: Was tut man, wenn man nicht draußen arbeiten kann?
Antwort: Im Sommer, wenn viel Arbeit ansteht, arbeiten sie manchmal länger. Diese Zeiten werden für den Winter angespart. Wenn dann die Witterungsbedingungen im Winter zu schlecht sind, dann können sie auch ein paar Tage zuhause bleiben. Im Winter fahren sie außerdem auf Lehrgänge.

Maschinen und Geräte (Edison, Jonas, Maurice):

Frage: Mit welchen Maschinen und Geräten arbeiten Landschaftsgärtner?
Antwort: Landschaftsgärtner und Landschaftsgärtnerinnen arbeiten mit verschiedenen Geräten, z. B. Bagger, Radlader, Flex, Heckenschere, Bohrer, Schredder, Rüttelplatte, LKW, Freischneider, Rasenmäher, …

Frage: Darf man als Auszubildender mit jeder Maschine arbeiten?
Antwort: Nein, es kommt darauf an, ob man schon Erfahrung hat mit der Maschine. Für viele Maschinen brauchen sie eine Einweisung. Das reicht aber nicht für alle Maschinen, z. B. die Motorsäge, für die man einen Motorsägenschein braucht.

 

Frage: Welchen Führerschein braucht man für die Ausbildung?
Antwort: Ein Autoführerschein mit Anhänger wäre sinnvoll, da die Berufsschule weit weg ist. Der Führerschein ist aber nicht zwingend notwendig.

 

 

 

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